Die Zimmerer Niederbayerns trafen sich am 20. Januar 2026 in Essenbach zu ihrer jährlichen Bezirksversammlung. Dazu begrüßten der Präsident des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Zimmererhandwerks (LIV) Peter Aicher, Hauptgeschäftsführer Kai Gajewski sowie Bezirksvorsitzender Anton Schiller neben 50 Teilnehmenden aus der Branche auch Peter Dreier, Landrat des Landkreises Landshut.
Der Innungsobermeister der Zimmerer-Innung Regen, Anton Schiller, zeichnete im Rahmen der Freisprechungsfeier der Schreiner und Zimmerer-Innung in Linden Betriebe mit dem Meisterhaft-Titel aus, den diese dann zwei Jahre führen dürfen.
Der würdevoll gestaltete Burgstadl des Schlossbauern in Linden bot den passenden Rahmen für die traditionsreiche Freisprechungsfeier der Schreiner- und Zimmerer-Innungen Regen. Über 150 Absolventen, Angehörige, Freunde, Lehrer, Ausbilder und Ehrengäste waren gekommen, um den neuen Jung-Gesellen einen feierlichen Übergang ins Berufsleben zu bereiten.
Die aktuellen Zahlen der Baugenehmigungen geben Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Erstmals seit 2021 ist wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Gleichzeitig bleibt die Lage angespannt. Bauherren reagieren sensibel auf Veränderungen der politischen Rahmenbedingungen und Förderkulissen und benötigen Planungssicherheit. Daher sollten bestehende Programme unbedingt fortgeführt werden.
Von Mitte Januar bis Anfang Februar war der Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks wieder auf Tour: In allen sieben Regierungsbezirken kamen Zimmererbetriebe, Verbandsvertreter und lokale Politiker zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen und Chancen im Holzbau auszutauschen.
Max Kiener ist Zimmermeister und Vorstandsmitglied der Zimmerer-Innung Dachau/Fürstenfeldbruck. Vor kurzem hat er erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht mit dem neuen Nachhaltigkeits-Piloten unseres Verbands erstellt und berichtet nun von seinen Erfahrungen.